Landflucht der Wildtiere

Die Lesezeit beträgt 55 Sekunden

Immer mehr Tierarten entdecken urbane Zentren für sich. (junior.family) Was meistens zunächst oft putzig daherkommt kann allerdings auch schnell zum Aufreger werden, wenn Wildschwein-Gangs Vorgärten durchpflügen, Rabenkrähen arglose Bürger attackieren oder Bananenspinnen Supermarktkunden in Atem halten. Wölfe erkunden Wohngebiete, Füchse klauen Schuhe vor unseren Häusern weg, Waschbären und Marder ziehen in unsere Häuser ein. Was wollen diese Viecher überhaupt bei uns, wie sollen wir mit ihnen umgehen und wie und wieso passen sie sich so fasziniernd gut an uns an? Gehen schlaue Tiere in die Stadt, weil das in Zeiten exzessiver Landwirtschaft und Landschaftsplanung der bessere Ort für sie ist? Sebastian Lotzkat geht der Frage nach, worauf wir uns wohl zukünftig einstellen müssen, von der Duldung der Besiedlung unserer Dämmfassaden durch Vögel über die Sicherung von Grundstücken vor hungrigen Tieren bis hin zur Sensibilisierung unserer Kinder für frei laufende Tiere, die wir bisher nur aus Zoo und Lexikon kannten. Ganz nebenbei lernen wir in kleinen Tierkunden manches über bekannte und weniger bekannte Tiere.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.